AWO-Ortsverein Hilden


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Archiv 2022

Magazin

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AWO-Niederrhein fordert Lern- und Lehrmittelfreiheit
10.08.2022
„Kein*e Arbeitnehmer*in muss sich die Arbeitsmaterialien selbst kaufen. Bei Schüler*innen sieht das anders aus“, kritisiert Jürgen Otto, Vorstand beim AWO Bezirksverband Niederrhein, mit Blick auf die aktuelle Diskussion um die immensen Kosten für den Schulstart. „Dabei wird deutlich, wie sehr die Kosten von teilweise mehr als 500 Euro insbesondere einkommensschwächere Familien finanziell belasten. Dazu kommen dann noch Kopierkosten und Gelder für die Klassenkasse“, so der AWO Vorstand weiter: „Unsere Beschäftigten würden sich zurecht einen anderen Arbeitgeber suchen, wenn wir das ebenfalls verlangen würden.“
„Dabei sind die Kosten für die Lernmaterialien für diese Familien nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn hinzu kommen Aufwendungen für Ganztagsbetreuung, Klassenfahrten und -ausflüge und außerschulisch für Sportvereine oder Musikunterricht. Und nicht zu vergessen: der alltägliche Markenklamottenirrsinn, der ebenso eine finanzielle Belastung darstellt, wie auch zu Stigmatisierung und Ausgrenzung führt, wenn sich Eltern nicht die angesagtesten Marken für ihre Kinder leisten können“, ergänzt Jürgen Otto.
„Angesichts stetig steigender Kosten für die Wahrnehmung der Schulpflicht ist es an der Zeit, wieder die Lern- und Lehrmittelfreiheit umzusetzen und den dafür zu betreibendenden Aufwand grundsätzlich neu zu überdenken. Das erfordert der Umstand, dass die immensen Kosten immer mehr zu Benachteiligungen von Schüler*innen und sogar von ganzen Schulen führen“, erwartet Jürgen Otto: „Ohnehin hängen Bildungschancen vom Geldbeutel der Eltern ab. Daher sind wir es den Kindern schuldig, dass sie zumindest materiell gleiche Startbedingungen haben. Nur so können wir ihre Teilhabe gewährleisten. Dazu gehört es ebenso, die Mehrwertsteuersätze für Schul- und Lernmaterialien kritisch zu hinterfragen, wie auch die Frage zu beantworten, ob der Verkauf von in Asien zu Minimalkosten hergestellten Schulrucksäcken zu Maximalpreisen von über 200 Euro noch in die Zeit nachhaltigen Wirtschaftens passt. Gerne möchte der AWO Bezirksverband Niederrhein mit interessierten Mitstreiter*innen neue Wege entwickeln und in absehbarer Zeit zur Diskussion stellen.

Polizei informiert: "Sicher im Alter"
Am 28. Juli 2022 informierte die Polizei im Nachbarschaftszentrum Josef-Kremer-Haus über Straftaten, von denen besonders Senioren betroffen sind. Nicht nur, aber vor allem Menschen über 60 Jahre werden leicht Opfer von Betrugsversuchen, die in ausländischen CallCentern gestartet werden. Ob Betrugsformen am Telefon oder bei Trickdiebstählen an der Haustür oder in der Öffentlichkeit. In einem interessanten Vortrag beschrieb Kriminalkommissarin Ilka Steffens die Vorgehensweise bei Enkeltricks, falschen Amtsträgern am Telefon, Schockanrufen und falschen Gewinnversprechen. Vielfach haben die Täter Erfolg bei den Geschädigten mit dem Prinzip "Angst reduziert Hirnleistung". Ilka Steffens empfahl den Gästen für alle Informationen zu dem Thema die Internet-Seite www.polizei-beratung.de.

CityCafé startet wieder

Am 24. Juli 2022 war es endlich soweit: Nach über zweijähriger Pause wegen der Corona-Einschränkungen startete das erste AWO-Sonntagscafé wieder mit vielen glücklichen Beteiligten. Sowohl das Gitarrenduo Siegried & Johannes als auch die drei ehrenamtlichen Damen des Veranstalters konnten -fast überraschend- viele Gäste begrüßen. Es war ein sangesfreudiger geselliger Nachmittag in der Hoffnung, dass weitere Unterbrechungen durch die Pandemie vermeidbar sein werden.

Tag der Nachbarschaft am 20. Mai

Die Nachbarschaftszentren in Hilden und deren Kooperationspartner veranstalteten den Tag der Nachbarschaft mit zahlreichen Angeboten im Freien. Für Unterhaltung und das leibliche Wohl war gesorgt. Und das angekündigte Unwetter nahm Rücksicht. In einer gemeinsamen Aktion um 13 Uhr wurden Luftballons mit Postkarten und herzlichen Grüßen an die Nachbarschaft in die Luft gelassen. Auch das Team des Josef-Kremer-Hauses konnte bei frühsommerlichem Wetter zahlreiche Gäste begrüßen, u.a. aus dem benachbarten Arche-Kindergarten und der Grundschule. Dazu gab es frische Waffeln für Groß und Klein.

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Hilden trödelt am 14. Mai

An diesem Samstag im Mai startete die Aktion für Privathaushalte und Vereine in den Straßen südlich der Itter mit zahlreichen open-air-Ständen. Mit dabei war natürlich das Josef-Kremer-Haus mit seinen Angeboten aus der "Fundgrube". Trotz der großen Konkurrenz zeigten sich die AWO-Organisatoren zufrieden mit dem erzielten Erlös für ihre gemeinnützigen Verwendungszwecke.
Foto: Pünktlich zum Start um 11 Uhr waren Janine Wrobel, Kathi Recha und Jutta Barkholtz (v.l.n.r.) mit den Vorbereitungen fertig.

Digitale Welt

Mit fachkundiger Unterstützung in die moderne Welt der digitalen Medien: Dank des Projektes "Digitalpaten" in den Nachbarschaftszentren der AWO erhalten Interessierte kostenlos Antworten auf ihre Fragen zum Umgang mit Smartphone und Laptop. Digitalpate Klaus Breit brachte den Besuchern am 17. März die beliebten Themen Foto, Video und Radio mittels Beamer-Vortrag und natürlich individueller Beratung näher. Es war der insgesamt 7. Termin für diese Gruppe im Josef-Kremer-Haus. Mit dabei: Horst und Anne Mühlhausen, die sich u.a. besonders bei WhatsApp und GPS-Navigation weiterbilden konnten.
Foto v.l.: A. Mühlhausen, K. Breit

AWO erkennt Gerhard Schröder den Heinrich-Albertz-Friedenspreis ab
Verhalten des ehemaligen Bundeskanzlers nicht vereinbar mit den Werten der AWO.

05. März 2022
Die Arbeiterwohlfahrt hat Gerhard Schröder den von ihr 2005 an den ehemaligen Bundeskanzler vergebenen Heinrich-Albertz-Friedenspreis aberkannt. -> weiterlesen


EFI 2021 - Erfahrungswissen für Initiativen


Nach der Corona-bedingten Unterbrechung der Fortbildungsreihe im Jahr 2020 trafen sich im Herbst 2021 zwei Männer und vier Frauen, um ihren persönlichen Wunsch nach einem zukünftigen ehrenamtlichen Engagement zu entwickeln. Das Ergebnis: Verantwortliche Teilnahme an Sozialprojekten der Nachbarschaftszentren sowie Start eines eigenen Literaturprojektes. Im Rahmen einer Feierstunde im Februar 2022 überreichte die stellvertretende Bürgermeisterin Marianne Münnich die Zertifikats-Urkunden an die Absolventen. Den Bericht der Rheinischen Post lesen Sie -> hier.


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